Aufgabe:
Ein Produkt, das erklärungsbedürftig ist und trotzdem auffallen muss: schwarzer Scheibenreiniger. Klingt erstmal nach Nische. Sollte aber sofort hängen bleiben. Also absolut ein Fall für mich, die freie Werbetexterin der Herzen.
Idee & Umsetzung:
Ich habe einen Namen entwickelt, der edel klingt. Und sagt, was Sache ist: schwarzer Scheibenreiniger. Also dunkel. Oder halt auch dark. So entstand die selbstbewusste Mischung aus Deutsch und Englisch. Ein Produktname, der nach dunklem Edelclub mit viel Bling-Bling klingt. Deshalb habe ich neben dem Namen "Edel Dark" gleich noch die Duftnote benamst: "Mit dem Duft nach VIP-Lounge".
Wirkung:
Hohe Aufmerksamkeit galore. Edel Dark war überall ausverkauft. Volle Regale nach drei Wochen, Wiederkaufquote über Kategorie-Durchschnitt. Und ich? War total stolz!
Agentur: Pixelwerte. Artdirektion: Hendryk Jaroslawsky
Meine Rolle:
Konzept, Kampagnenidee und Text. Und gute Laune, Diggi.
Aufgabe: Das niederländische Unternehmen Lovechock wollte seinen Riegel auf dem deutschen Markt bewerben und brauchte auffällige Plakate. Die Plakate sollten kommunizieren, dass Lovechock wirklich supernachhaltig auf allen Ebenen ist.
Lösung: eine Typokampagne mit Headlines, die frecher als das übliche Schokoriegel-Gewerbe sind.
Effekt: Bekanntheit und Absatz konnten signifikant gesteigert werden. Genaue Zahlen darf ich nicht veröffentlichen.
Artdirektion: Sven Sorgatz
Text und Konzept: Jana Mohr
Aufgabe: LIDL möchte ein neues Kundenbindungsprogramm etablieren. Für junge Eltern und Familien. Na aber bitte gern doch.
Lösung: Mein Job dabei: Namensentwicklung und die Entwicklung von Kampagnen für die Bewerbung des Programms. Die Idee war schon im Briefing klar: das Ding muss irgendwas mit "Little" sein. Denn "Little" ist gleich Baby. Und klingt sehr nach Lidl.
Effekt: Das Ganze hat den Status der Konzeption leider nie verlassen. Aber der Name war so eingängig, dass er mehrere Wochen über die Agenturflure schallte.
Agentur: Überground.
Art Direction: Ingo Otte.
Creative Direction: Jo-Marie Farwick.
Text und Konzept: Jana Mohr
Aufgabe: Back Market ist eine Plattform, die wiederaufbereitete Smartphones anbietet. Das ist viel nachhaltiger als sich ein neues Gerät zu kaufen. Und genau das sollten die Plakate kommunizieren.
Lösung: Eine Typokampagne mit Headlines, die auf neue und coole Art und Weise das Thema "Nachhaltigkeit" in den Fokus rücken.
Effekt: Die Kampagne hing mehrere Wochen in allen großen deutschen Städten.. Eine weitere Idee von mir wurde als Mural in London umgesetzt (siehe unten)
Auftraggeber: Timm Weber von www.sprintworks.de.
Artdirektion: Sven Sorgatz
Text und Konzeption: Jana Mohr
Fun Fact: aus einer meiner Kampagnen, die in Deutschland leider nicht gelaufen sind, wurde ein Mural von Künstler Yeye Weller in London.
Aufgabe: Eduscho kommt zurück! Und möchte nun auch bei jüngeren Zielgruppen ins Mindset.
Lösung: Headlines, die anders sind. Neuer. Frischer. Verrückter.
Effekt: Endlich hat die angestaubte Marke wieder eine Haltung, die frisch und jung ist. Junge Leute kennen Eduscho plötzlich. Und lieben den Retro-Faktor, den die Marke mitbringt.
Agentur: Überground
Artdirektion: diverse äußerst talentierte Menschen. Zum Beispiel Juliana Tott. Und Renan Hetzke. Und der wahnsinnig gute und auch gut aussehende Ingo Otte, den man hier http://www.ingo-otte.de/ buchen kann.
Aufgabe: Trilux brauchte eine Kampagne, die die Wichtigkeit von Licht für alle Bereiche des Lebens betont.
Lösung: Wo Licht ist, ist Leben - das zeigten wir in Motiven, die kleine, alltägliche Situationen ins Licht rückt.
Effekt: Die Marke hat plötzlich eine eigene Stimme.
Agentur: Kiska Design
Kreativdirektor: Rouven Steinke
Konzept: Sven Sorgatz et moi
Art Direktor: Sven Sorgatz
Fotograf: Kai-Uwe Gundlach
Aufgabe: Viele Kleidungsstücke rühmen sich damit, dass das verwendete Fell Kunstpelz ist. Doch leider ist echter Pelz billiger und leider wird deshalb oft "Kunstpelz" gesagt, obwohl "Echtpelz" verwendet wurde. Darauf sollte aufmerksam gemacht werden.
Lösung: Wir haben "Augen auf beim Kunstfellkauf" wörtlich genommen und Motive entwickelt, die einen direkt anschauten.
Effekt: Trafficanstieg auf der Website, Gesprächsstoff in der Zielgruppe.
Agentur: Rocket & Wink
Konzept: Jana Mohr und Sven Sorgatz
Artdirektor: Sven Sorgatz
Kreativdirektion: Dr. Gerald Rocketson / Petronius Amund Wink
Text: Jana Mohr
Aufgabe: Für all die tapferen Krankenhaus-Helfer*innen und überhaupt alle, ohne die wir in der Corona-Krise echt am Arsch wären sollte ein Plakat entwickelt werden.
Lösung: Ich habe die Aufgabe einfach wörtlich genommen.
Effekt: Viele Anrufe und Mails bei fritz kola von Pflegepersonal. Danke, Rocket & Wink, dass ich mitmachen durfte!
Agentur: Rocket & Wink
Idee: Jana Mohr
Text: Johann-Alexander Schütt und Jana Mohr
Illustration: ich schätze, das war der tolle Marko Grewe
Frag das mal deine Alexa. Und dann hörst du eine Antwort. Und die findest du dann lustig. Also, hoffe ich zumindest. Denn die habe ja ICH geschrieben. Damals. Bei Überground. Hat auch was gewonnen beim ADC, ich glaube, Bronze.
PS:
Die Antwort lautet: "Ja, und ich bin Hop. Und zusammen reiten wir auf einem alten Ziegenbock in den Sonnenuntergang." Lustig, ne?
Von mir zärtlich "Polochkatze" genannt. Aber wer bin ich schon? Nur eine einfache Texterin vom Lande.
Agentur: Rocket & Wink
Kreativdirektion: Dr. Gerald Rocketson / Petronius Amund Wink / Jana Mohr
Idee: Jana Mohr
Hat Gold und Silber beim ADC Deutschland 2020 gewonnen. Was sehr, sehr geil ist.
Agentur: Rocket & Wink
Kreativdirektion und Konzept: Dr. Gerald Rocketson / Petronius Amund Wink / Sven Sorgatz /Jana Mohr
Artdirektion: Sven Sorgatz (unbedingt buchen!)
Text: Jana Mohr
Auszeichnungen: ADC Germany Silber Kategorie Kampagne, ADC Germany Silber Kategorie Text. Ey, check dis mal out, diggi!
Agentur: Wieden & Kennedy, Amsteram
Chefs: Daniel Schäfer und Szymon Rose
Was hab ich damit zu tun? Ich habe den Claim "Milka. Tender in the heart" und die
Kampagne ins Deutsche adaptiert, weil, sowas mache ich nämlich auch.
Agentur: Philipp und Keuntje
Kreativdirektion: Jana Mohr
Artdirektion: diverse supertolle Menschen - Katrin Oeding von Studio Oeding, Justus von Engelhardt, Florian Scherzer, um nur drei von ihnen zu nennen.
Konzept: Hartwig Keuntje / Jana Mohr
Text: Jana Mohr
Mehrfach ausgezeichnet über die Jahre mit Gold, Silber, Bronze und Aluhut. Und hat unter meiner Ägide sogar einen Gold-Effie geholt. Hat mich sehr gefreut, denn die Effie-Sachen sind sonst immer so langweilig.
Dieses Plakat hing Ewigkeiten an der Gärtnerstraße
und hat vielen Menschen bei der Orientierung geholfen.
Manche Leute stehen noch heute da und befinden sich dort.
Den Welt-Astra-Tag, den hab ICH erfunden.
Weil es nicht nur den Welt-Katzen-Tag geben kann. Oder den Welt-Jogginghosen-Tag. Den es damals noch gar nicht gab. Weil es damals noch voll nicht GETRENDET hat, Welt-xy-Tage zu feiern. Hier waren die Liebig Werke also volle Kanne vor der Welle unterwegs, und es ist auch viel schöner, das angestaubte "Brauhoffest" in den "Welt-Astra-Tag" umzubenennen.
Heute ist der Welt-Astra-Tag eins der drei größten, jährlich stattfindenden Events in Hamburg.
Eine von gefühlten sieben Millionen von Promotions, die ich für Astra gemacht habe. Aber auch eine der praktischsten.
Let's talk about Bettwäsche. Braucht jeder, hat jeder, will jeder, besonders, wenn sie von Astra ist. Und wenn sich die Knopfleiste an der langen Seite befindet. Denn erst durch diesen abgefeimten Marketing-Trick wird sie für echte Astra-Trinker: für Breite. Cool, ne? Wärst Du auch drauf gekommen, ne? Tjahahahaaaa! Bist Du aber nicht! Sondern icke! Die Bettwäsche hat beim ADC irgendwas gewonnen, Silber oder so.
Das war die erste Mail von Astra, die man auch per Post verschicken konnte. Vorne schreibt man den Text druff. Hinten schreibt der Empfänger seine Antwort druff und schickt dieselbe Postkarte zurück. Crazy? Crazy!
Agentur: Leagas Delaney
Kreativdirektion: Hermann Waterkamp
Artdirektion: Regine Berndt / Mo Whiteman
Text: Jana Mohr
Agentur: Springer & Jacoby
Kreativdirektion: Alexander Schill
Konzept: Bettina Olf / Jana Mohr / Konstantin Jacoby
Artdirektion: Bettina Olf
Text: Jana Mohr
Opa Gerd und Tante Gabi, beide absolut echte Berlin-Kreuzberger, tranken den ganzen Tag Schultheis Bier und barzten Roth Händle. Deshalb habe ich mich über diesen Job besonders gefreut: die Einführung von Roth Händle Blond, einem hellen Tabak. Knallrote Packung, blonder Tabak. Rot. Blond. So entstanden die Geschichten aus vier Worten, von denen zwei gesetzt waren. Versteht man das? Keine Ahnung. Aber ich fands gut. Bettina fands gut. Und der Kunde auch.
Agentur: Leagas Delaney
Kreativdirektion: Stefan Zschaler
Konzept: Stefan Zschaler / Jana Mohr
Artdirektion: Mo Whiteman
Text: Jana Mohr
Agentur: Philipp und Keuntje
Kreativdirektion: Jana Mohr
Artdirektion: diverse
Konzept: Oliver Ramm
Text: Ales Polcar / Jana Mohr
E WIE EINFACH ist eine Untermarke von eon, die sehr günstig Strom und Gas liefert. Die Kampagne arbeitete so gut, dass eon neidisch wurde und wir schließlich erstmal nichts mehr schalten durften. Das tolle Design ist übrigens nicht von Rouven Steinke, obwohl es fast so aussieht.
Agentur: Philipp und Keuntje
Kreativdirektion: Holger Lindhardt
Text: Jana Mohr
Agentur: Jung von Matt
Kreativdirektion: Jean-Remy von Matt
Konzept: Bettina Olf / Jana Mohr
Artdirektion: Bettina Olf
Text: Jana Mohr
Agentur: Jung von Matt / Alster
Kreativdirektion: Jana Mohr
Konzept: Julia Ulmer
Artdirektion: Marie-Louise Humer
Text: Jana Mohr
Agentur: TBWA / Chiat Day
Kreativdirektion: Sven Sorgatz / Jana Mohr
Konzept: Jana Mohr
Artdirektion: Sven Sorgatz
Text: Jana Mohr
Agentur: Leagas Delaney
Kreativdirektion: Hermann Waterkamp
Konzept: Mo Whiteman / Jana Mohr
Artdirektion: Mo Whiteman
Text: Jana Mohr
Das weltberühmte Tonstudio Hastings brauchte eine Einladung zum 20jährigen Firmenjubiläum. Und hier ist sie. Sogar mit Antwort-Fax. Ein Hammer-Case!
Agentur: Jung von Matt
Kreativdirektion: Jean-Remy von Matt
Konzept: Jean-Remy von Matt
Artdirektion: alle, die damals bei Jvm waren
Text: Jana Mohr
Das da oben ist nur eins von circa 50 Motiven, die wir im Pitch präsentiert haben. Der Etat wurde sowas von gewonnen, und fortan hieß es: "Die Bahn kommt". Ich bin vor Stolz fast umgefallen, als Jean Remy irgendwann mal sagte, dass das Mohnbrötchen sein absolutes Lieblingsmotiv gewesen sei. Ha! Wenn DER wüsste, dass beim Ausdenken dieses Motivs auch noch der Spruch mit dem Tampon entstanden ist...
Ich wurde hier übrigens falsch zitiert, denn ich hatte gesagt: "In dieser Kack-Agentur kommt man ja nicht mal dazu, seinen Scheiß-Tampon zu wechseln."
Ja, Kleinigkeiten zwar. Aber darauf muss ich ja achten, so als Texterin...